Lead-Engine.
Findet jeden Tag fünf passende Firmen, prüft den Befund und legt die Ansprache bereit.
- Rolle
- Idee, Datenmodell, Betrieb
- Jahr
- 2025
- Technik
- Cloudflare Worker D1 Astro
Die Engine, bedienbar .
Das Modul unten ist die Arbeitsansicht der Lead-Engine, nachgebaut mit erfundenen Firmen. Links die Funde, rechts der Befund zur gewählten Firma, darunter die zwei Knöpfe.
Der Umschalter oben führt in die Pipeline. Dort sind die fünf Spalten der Status, und eine Karte kommt weiter oder eben nicht.
Jeder Befund trägt seine Messung. Was nicht gegengemessen ist, steht als unbestätigt da und geht nicht raus.
Das ist eine Demo. Demo mit erfundenen Daten. Alle Firmen, Personen, Adressen und Befunde sind ausgedacht. Es wird nichts gesendet, nichts gespeichert und kein Mailentwurf angelegt.
Probier aus: Wähle einen Betrieb, lies den Befund, bau den Entwurf und schieb die Karte in der Pipeline eine Spalte weiter.
Lead-Engine, Beispielbestand
Frist läuft ab. 2 Leads sind in weniger als sieben Tagen zu informieren, danach löscht der Aufräumlauf sie.
Die Liste ist die Arbeitsansicht: Hook, Befund und die zwei Knöpfe.
6 Leads
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Beispiel AG
Winterthur · Garagen
Kontaktformular ohne Messpunkt, 320 Suchanfragen im Monat auf den Hauptbegriff.
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Muster GmbH
Frauenfeld · Treuhand
Ladezeit am Handy über vier Sekunden, letzte sichtbare Änderung liegt Jahre zurück.
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Vorlage AG
St. Gallen · Maschinenbau
Werbung läuft seit Monaten, es kommt keine Conversion in der Auswertung an.
Kein Lead gewählt
Wähle einen Betrieb. Hier stehen dann der Befund, die Ansprechperson, das passende Angebot und die zwei Knöpfe.
Was dieses Werkzeug nicht kann, und warum
- Kein Sammelversand. Ein Lead, ein Klick, ein Mensch. Die Grenze zwischen Einzelansprache und Massenwerbung liegt nach UWG bei der Automatisierung, nicht bei der Stückzahl.
- Von hier geht nichts raus. Der letzte Schritt ist immer ein Entwurf. Gesendet wird von Hand.
- Die Frist läuft ab dem Fund, nicht ab dem Versand. Wer einen Lead liegen lässt, verletzt sie auch dann, wenn nie eine Mail rausging.
Beispieldaten. Alle Firmen, Personen, Adressen und Befunde hier sind erfunden. Der Entwurf wird in dieser Seite gebaut und geht nirgendwohin. Die echte Engine enthält Firmen und Kontaktpersonen aus der Akquise, das sind Personendaten.
Das Problem
Akquise scheitert selten am Gespräch. Sie scheitert davor, an der Liste. Wer die falschen dreissig Firmen anspricht, bekommt dreissig Absagen und lernt nichts daraus.
Was das Werkzeug macht
Es dreht die Reihenfolge um. Zuerst das Suchprofil, dann die Adressfindung, dann die Anreicherung, und erst danach die Ansprache. Jeden Tag fünf Funde, nicht fünfhundert.
Der Befund ist der Kern. Zu jeder Firma sucht die Engine einen konkreten Anlass: ein Formular ohne Messpunkt, eine Ladezeit jenseits von vier Sekunden, ein Kanal, der seit Monaten still ist. Ohne Anlass kein Anschreiben.
Zwei Entscheide, die ich teuer gelernt habe
Ein Befund wird gegengemessen, nicht geraten. Bei einer Prüfung trugen nur 19 von 44 Leads ihren Befund wirklich. Drei der Indizien sprangen auf blosse Zeichenketten im Quelltext an und behaupteten damit Dinge, die nicht stimmten. Eine Behauptung, die im Erstgespräch zerfällt, kostet mehr als ein ausgelassener Lead. Seither wird jedes Indiz vor dem Versand nachgemessen.
“Gesendet” ist eine Tatsachenbehauptung, keine Absicht. Der Status stand früher auf gesendet, sobald der Auftrag rausging. Heute prüft die Engine ihn gegen das Postfach. Ein Status, der lügt, macht die ganze Liste wertlos.
Was sie bewusst nicht tut
Sie versendet nicht von allein. Der Entwurf liegt bereit, gesperrt, und ich lese ihn. Ein Werkzeug, das ungelesen Mails an Fremde schickt, ist kein Werkzeug, sondern ein Risiko.